



Das Montessori Kinderhaus wurde 1972 von Brigitte Blumer an der Gutenbergstrasse in Bern eröffnet.
Es begann mit einer Morgenklasse von 14 Kindern. Das schnell wachsende Interesse an dieser Vorschule führte bald zu einer Nachmittagsklasse und liess den vorhandenen Raum mit der Zeit zu klein werden.
Immer mehr Kinder wollten aufgenommen werden.
1979 erfolgte der Umzug an den Malerweg im Länggassquartier.
1981 wurde der Montessoriverein Bern gegründet, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Montessori Idee weiteren Kreisen bekannt zu machen.
1984 Umzug in die Lorraine. Ein hübsches Reihenhaus aus der Jahrhundertwende mit einem romantischen Garten, bot sich als idealer Schulraum. Das Kinderhaus war im Parterre des Hauses untergebracht, im ersten Stock richtete sich die erste Montessori Schule in Bern ein. Wegen Platzmangel zog die Schule Jahre später an den Melchenbühl.
Brigitte Blumer nutzte die frei gewordenen Räume im ersten Stock um und richtete ein zweites Kinderhaus ein, welches bis zum Jahr 2002 zusätzlich 30 Kindern Kindergartenplätze bot. Als Pionierin des Montessori Vereins, wie auch der Montessori Schule Bern hat sie zahlreiche zukünftige Montessori Pädagoginnen und Kleinkind-Erzieherinnen ausgebildet. Sie war als Prüfungsexpertin tätig, führte Workshops zur Lehrerfortbildung durch und plante unermüdlich viele interessante Projekte.
Im Sommer 2006 ging Brigitte Blumer in ihren wohlverdienten Ruhestand und übergab das Montessori Kinderhaus Lorraine ihrer Nachfolgerin und langjährigen Mitarbeiterin Susanne Bossart.
In den Sommerferien 2007 wurde das Kinderhaus neu renoviert. Die neu gestalteten Räume bieten durch das harmonische Farbkonzept und dem neuen Interieur eine angenehm, ruhige Atmosphäre wo sich die Kinder wohl fühlen.