Montessori Kindergarten Lorraine :: Montessori Pädagogik
Montessori Kindergarten Lorraine
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Lorrainestrasse 18
3013 Bern
Tel 031 332 71 76
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www.montessoribern.ch

2008© Montessori
Kinderhaus Lorraine

mirandaweb

Grundprinzipien der Montessori Pädagogik

Das Montessori Kinderhaus Lorraine orientiert sich an der, von Dr. Maria Montessori (1870-1952) erforschten und entwickelten Pädagogik.

1. Gemischte Altersgruppen

Gemischte Altersgruppenetwa gleich viele Mädchen wie Jungen zwischen drei und sechs Jahren bilden eine alterdurchmischte Gemeinschaft. In diesen natürlich zusammengesetzten Gruppen findet lebendiges soziales Lernen statt. Ältere Kinder helfen den Jüngeren und sind wichtige Vorbilder, so wird ihr Wissen und ihr Selbstvertrauen gefestigt.

Die Kinder erleben täglich, dass jedes seine Sache so gut macht wie es kann. Langsamere Kinder werden nicht überfordert und begabte Kinder können rasch fortschreiten ohne sich zu langweilen.

Die Motivation zum Lernen erwächst aus Interesse an der Sache und nicht durch Leistungsdruck und Wettbewerb.

 

2. Die Freiarbeit

FreiarbeitIn der vorbereiteten Umgebung wählt das Kind seine Beschäftigung frei und richtet sich dabei nach seinen Interessen und sensiblen Phasen. So lernt es seine Bedürfnisse wahrzunehmen und gleichzeitig entwickelt es Entscheidungskraft. Es hat die Wahl, allein, mit einem Freund oder mehreren Partnern zusammenzuarbeiten.

 

3. Unabhängigkeit

Unabhängigkeit„Das ganz bewusste Streben des Kindes geht dahin, sich durch die Loslösung vom Erwachsenen und durch Selbständigkeit zur freien Persönlichkeit zu entwickeln. Unsere Erziehung trägt diesem Streben des Kindes in allem Rechnung; und unser Bemühen ist es, dem Kind zu helfen, selbständig zu werden.“ ( M. Montessori)

„hilf mir, es selbst zu tun!“

 

4. Freiheit und Bindung gehen Hand in Hand

FreiarbeitErziehung

Achtung

 

5. Bewegung

BewegungDas Montessori Material entspricht dem Bewegungsdrang des Kindes. Das kleine Kind baut sein Körperschema auf, entfaltet seine Augen- Hand- und Fusskoordination und es gelangt zu immer feineren und harmonischeren Bewegungen.

Die Welt wird be-griffen im wahrsten Sinn des Wortes.

Bewegungen mit Sinneseindrücken verbunden, bilden die Grundlage der geistigen Entwicklung

 

Die Entdeckung des Kindes

Entdeckung des KindesDas Phänomen der „Polarisation der Aufmerksamkeit“ bezeichnete Maria Montessori als ihre wichtigste Entdeckung.

Dieses Phänomen fiel ihr zum ersten Mal in Rom, bei einem dreijährigen Mädchen auf. Dieses Kind wiederholte eine Übung des Sinnesmaterials völlig vertieft 44-mal. Erst als seine Arbeit abgeschlossen war, wandte es sich in einem glücklichen Zustand innerer Ruhe (=Normalisation) den anderen wieder zu. Also sind schon kleine Kinder zu grosser Konzentration fähig, wenn sie eine Beschäftigung finden, der sie sich spontan zuwenden können und die sie zur Wiederholung einlädt.

Jedes Kind durchlebt während seiner Entwicklung sensible Phasen, also Zeiten in denen es gewisse Fertigkeiten mit einer Intensität, Lust und Leichtigkeit erlernt, wie sonst nie im Leben.

z.B. lernt ein Kind in einem bestimmten Lebensabschnitt gehen, Bis zur Erschöpfung übt es sich darin, und niemand kann ihm diese Arbeit abnehmen. Das einzige, was wir Erwachsenen tun können ist, dem Kind den Freiraum geben, seine neue Fähigkeit immer und immer wieder zu erproben.

Maria Montessori schloss aus dieser Entdeckung darauf, dass Kinder mit Freude und Leichtigkeit lernen, wenn man ihnen die richtigen Arbeitsmittel zur richtigen Zeit zur Verfügung stellt und sie ihre Tätigkeiten frei wählen lässt.

Die Idee der Freiarbeit in einer vorbereiteten Umgebung war geboren!

Erziehung zum Frieden

Erziehung zum Frieden„Das Kind und der Erwachsene leben in einer Vereinigung, die Kampf auslöst,

weil der Erwachsene die Entwicklungsgesetze und Bedürfnisse des Kindes nicht hinreichend kennt.“ ( M. Montessori)

Maria Montessori war fest davon überzeugt, dass in ihrer Erziehung der Ansatz für die Lösung vieler globaler Probleme liegt. Sie erkannte, dass Kinder, die in einer Atmosphäre von gegenseitigem Respekt und Rücksichtnahme aufwachsen und sich nach ihren eigenen inneren Bedürfnissen entfalten können, sich zu verantwortungsvollen Menschen entwickeln.

Sie wollte so den Grundstein für eine friedliche Welt legen.

 

Die vorbereitete Umgebung

Die vorbereitete UmgebungIn den liebevoll gestalteten Räumen macht den Kindern das Entdecken und Lernen Spass.

In offenen Regalen auf Kinderhöhe, finden sie eine Vielzahl anregender Angebote: vom Apfel rüsten bis zum Dezimalsystem, vom Wäsche waschen bis zum Geschichten schreiben, vom Bohnen pflanzen bis zum Pythagoras auslegen.

Die vorbereitete Umgebung im Kinderhaus bietet dem Kind die Arbeitsmittel zur freien Wahl an, die es für eine gesunde und seinem Alter entsprechende Entwicklung benötigt. Die geordnete Vielfalt des Montessori Materials entspricht der natürlichen Neugier und dem Wissensdrang der Kinder.

Sie hat Aufforderungscharackter:

Sie ermöglicht Orientierung:

Sie fördert das Selbsttätig sein:

Sie führt zur Unabhängigkeit:

Sie führt auch zu Freiheit und Disziplin:

Die Rolle der Lehrperson

LehrpersonenDie Montessori Pädagogin lehrt nicht im herkömmlichen Sinne, sie ermöglicht es den Kindern vielmehr, selbst zu lernen:

 

„Hilf mir es selbst zu tun!“ (M.Montessori)

 

„nicht die Sorge, das Kind die Dinge lernen zu lassen, sondern, immer jenes Licht in ihm, die Intelligenz heisst, wach zu halten, muss unsere Arbeit sein.“
(
M.Montessori)