Montessori Kinderhaus Lorraine | Montessori Pädagogik und Kindergarten in Bern

Kinderbetreuung im Montessori Kinderhaus Lorraine

Das Montessori Kinderhaus Lorraine ist ein zertifizierter und anerkannter, privater Tages-Kindergarten für Kinder im Alter von 2.5 bis 6 Jahren.

Mitten in der Stadt Bern

Geschütztes Spielen im hauseigenen , romantischen Hinterhof-Garten.

Das Kind im Mittelpunkt

Im Montessori Kinderhaus wird das Kind als eigenständige Persönlichkeit geachtet. Individuelle Betreuung und Frühförderung für Kinder ab 2.5 Jahren bis zum Schuleintritt.

Montessori Methode

Gemischte Altersgruppen

Etwa gleich viele Mädchen wie Jungen zwischen zweieinhalb und sechs Jahren bilden eine altersdurchmischte Gemeinschaft. In diesen natürlich zusammengesetzten Gruppen findet lebendiges soziales Lernen statt. Ältere Kinder helfen den Jüngeren und sind wichtige Vorbilder, so wird ihr Wissen und ihr Selbstvertrauen gefestigt.

Die Kinder erleben täglich, dass jedes seine Sache so gut macht wie es kann. Kinder, die etwas mehr Zeit brauchen, werden nicht überfordert und begabte Kinder können rasch fortschreiten, ohne sich zu langweilen.

Die Motivation zum Lernen erwächst aus Interesse an der Sache und nicht durch Leistungsdruck und Wettbewerb. Die Kinder üben sich von klein an in Sozial-, Selbst-, Emotional- und Sachkompetenz. Sie legen so den Grundstein zu integrierten, verantwortungsbewussten, selbständigen  und zufriedenen jungen Menschen. 

Die Freiarbeit

In der vorbereiteten Umgebung wählt das Kind seine Beschäftigung frei und richtet sich dabei nach seinen Interessen und sensiblen Phasen. So lernt es seine Bedürfnisse wahrzunehmen und gleichzeitig entwickelt es Entscheidungskraft. Es hat die Wahl, allein, mit einem Freund oder mehreren Partnern zusammenzuarbeiten.


Freiheit und Bindung gehen Hand in Hand

Erziehung
zur Selbständigkeit ohne Anarchie
zur Freiheit ohne Zügellosigkeit

Achtung
vor der Persönlichkeit des Einzelnen
vor den Bedürfnissen des Anderen


Bewegung

Das Montessori Material entspricht dem Bewegungsdrang des Kindes. Das kleine Kind baut sein Körperschema auf, entfaltet seine Augen-, Hand- und Fuss-Koordination und es gelangt zu immer feineren und harmonischeren Bewegungen. Die Welt wird begriffen im wahrsten Sinn des Wortes.

Bewegungen mit Sinneseindrücken verbunden bilden die Grundlage der geistigen Entwicklung.


Die Entdeckung des Kindes

Das Phänomen der „Polarisation der Aufmerksamkeit“ bezeichnete Maria Montessori als ihre wichtigste Entdeckung.

Dieses Phänomen fiel ihr zum ersten Mal in Rom bei einem dreijährigen Mädchen auf. Dieses Kind wiederholte eine Übung des Sinnesmaterials völlig vertieft X-mal. Erst als seine Arbeit abgeschlossen war, wandte es sich in einem glücklichen Zustand innerer Ruhe den anderen wieder zu. Also sind schon kleine Kinder zu grosser Konzentration fähig, wenn sie eine Beschäftigung finden, der sie sich spontan zuwenden können, die sie interessiert und die sie zur Wiederholung einlädt.

Jedes Kind durchlebt während seiner Entwicklung sensible Phasen, also Zeiten, in denen es gewisse Fertigkeiten mit einer Intensität, Lust und Leichtigkeit erlernt, wie sonst nie im Leben. Z.B. lernt ein Kind in einem bestimmten Lebensabschnitt gehen, bis zur Erschöpfung übt es sich darin, und niemand kann ihm diese Arbeit abnehmen. Das einzige, was wir Erwachsenen tun können ist, dem Kind den Freiraum geben, seine neue Fähigkeit immer und immer wieder zu erproben.

Maria Montessori schloss aus dieser Entdeckung darauf, dass Kinder mit Freude und Leichtigkeit lernen, wenn man ihnen die richtigen Arbeitsmittel zur richtigen Zeit zur Verfügung stellt und sie ihre Tätigkeiten frei wählen lässt. Die Idee der Freiarbeit in einer vorbereiteten Umgebung war geboren!


Erziehung zum Frieden

„Das Kind und der Erwachsene leben in einer Vereinigung, die Kampf auslöst, weil der Erwachsene die Entwicklungsgesetze und Bedürfnisse des Kindes nicht hinreichend kennt.“ ( M. Montessori)

Maria Montessori war fest davon überzeugt, dass in ihrer Erziehung der Ansatz für die Lösung vieler globaler Probleme liegt. Sie erkannte, dass Kinder, die in einer Atmosphäre von gegenseitigem Respekt und Rücksichtnahme aufwachsen und sich nach ihren eigenen inneren Bedürfnissen entfalten können, sich zu verantwortungsvollen Menschen entwickeln. Sie wollte so den Grundstein für eine friedliche Welt legen.


Die vorbereitete Umgebung

In den liebevoll gestalteten Räumen macht den Kindern das Entdecken und Lernen Spass. In offenen Regalen auf Kinderhöhe finden sie eine Vielzahl anregender Angebote: vom Apfel rüsten bis zum Dezimalsystem, vom Wäsche waschen bis zum Geschichten schreiben, vom Bohnen pflanzen bis zum Pythagoras auslegen.

Die vorbereitete Umgebung im Kinderhaus bietet dem Kind die Arbeitsmittel zur freien Wahl an, die es für eine gesunde und seinem Alter entsprechende Entwicklung benötigt. Die geordnete Vielfalt des Montessori Materials entspricht der natürlichen Neugier und dem Wissensdrang der Kinder.

Sie hat Aufforderungscharakter:

  • durch die Attraktivität des Materials
  • durch die kindgerechte Grösse
  • und durch die Schönheit der Dinge

Sie ermöglicht Orientierung:

  • durch sinnvolle Ordnung und Anordnung
  • durch die Überschaubarkeit und den klaren Aufbau
  • durch die klaren Strukturen im Material
  • und durch die gezielte Bescheidenheit
Sie fördert das Selbsttätig sein:



  • durch die freie Wahl
  • durch kindgerechte Dimensionen
  • durch genügend Raum
  • durch die Möglichkeit zur Konzentration
  • durch die Mitverantwortung

Sie führt zur Unabhängigkeit:

  • durch die im Material enthaltene Fehlerkontrolle
  • durch die Isolierung der Schwierigkeit

Sie führt auch zu Freiheit und Disziplin:

  • die Freiheit des Menschen hat eine soziale Grenze – die Freiheit der anderen
  • Disziplin ist nicht einfach da, sie will geweckt werden und muss geübt werden
  • dies ist erreichbar, wenn das Kind die Arbeit frei wählt, konzentriert und ausdauernd daran bleiben kann und diese Tätigkeit beendet.
  • Disziplin entsteht dann, wenn das Kind seine Aufmerksamkeit auf den Gegenstand konzentriert“ (M.Montessori)

Die Rolle der Lehrperson

Die Montessori Pädagogin lehrt nicht im herkömmlichen Sinne, sondern sie ermöglicht es den Kindern vielmehr, selbst zu lernen:

„Hilf mir, es selbst zu tun!“ (M.Montessori)

„Nicht die Sorge, das Kind die Dinge lernen zu lassen, sondern immer jenes Licht in ihm, die Intelligenz heisst, wach zu halten, muss unsere Arbeit sein.“
(M.Montessori